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Emotionale Schwierigkeiten sind keine Erscheinung der Neuzeit. Sie haben die Menschen schon tausende von Jahren beschäftigt. Dementsprechend nimmt dieses Thema in den Therapien der Chinesischen Medizin ein grosses Feld ein. 


Emotionale Sequenz Akupunktur (ESA)

Kennen Sie die Polyvagal Theorie von Stephen Porges?

John Porges hat in den 90er Jahren ein vielbeachtetes drei Stufen Modell des Autonomen Nervensystem vorgestellt. Bis heute wird in den meisten Lehrbüchern nur zwischen dem Sympathikus und dem Parasympathikus unterschieden. Porges argumentiert, dass der Parasympathische Teil zwei Funktionen hat. Er nennt dies die Polyvagal Theorie und erklärt sie in verschiedenen Medien. Diese neue Theorie hat weitreichende Auswirkung auf die Erklärungsmodelle unseres Verhalten. (Erkärungsvideo auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=2hc9PPN7L2c)


Das Meridian System wird, analog der Polyvagal Therapie in drei Sequenzen geteilt

    Sequenz der Identität (Perikard, San Jiao, Gallenblase, Leber) Ventraler Teil

    Sequenz der Interaktion (Herz, Dünndarm, Blase, Niere) Sympathikus

    Sequenz des Überlebens (Lunge, Dickdarm, Magen, Milz) Dorsaler Teil

Ventraler Teil - Sicherheit, Soziale Kontakte, Menschlichkeit.

Sympathikus - Flucht oder Kampf.

Dorsaler Teil - Flucht oder Kampf nicht möglich. Überleben. Energiesparmodus. Lähmung oder Todstellung.


Der Dorsale Teil wird über das Stammhirn gesteuert und hat starken Einfluss auf unsere Gedanken und Körperfunktionen. Erst wenn unser Unterbewusstsein sich in Sicherheit fühlt, können wir den ventralen Teil aktivieren.


Wie ist es möglich, dass mit Akupunktur Emotionen beeinflusst werden können?

Die Hirnnnerven sammeln Informationen im Körper und übermitteln sie zum Gehirn. Der Vagusnerv spielt eine besondere Rolle. Er überwacht die wichtigsten Körperfunktionen und übermittelt diese dem Stammhirn. Das Stammhirn wird auch als Reptiliengehirn bezeichnet und es ist auf Überleben programmiert und setzt die entsprechenden Programme in Kraft. Durch die Akupunktur kann der sensorische Infomationsfluss gezielt beeinflusst werden. Das Autonome Nervensystem fühlt sich in Sicherheit und die Körperfunktionen werden dementsprechend reguliert und das Stammhirn entspannt.


Bei folgenden Symptomen hat sich ESA bewährt:

  • Zerstreutheit, sich schlecht fokussieren können

  • Zu viele Verpflichtungen annehmen

  • Einen schwierigen Lebensabschnitt meistern

  • Furcht und Angst

  • Das Gefühl sich nie richtig wohl zu fühlen

  • Keine Ziele haben, nicht das eigene volle Potential ausschöpfen.

  • Ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit